Balance zwischen Studium und Freizeit

In der Arbeitswelt kamen viele Unternehmen bereits vor Jahren zu der Erkenntnis, dass eine ausgewogene Work-Life-Balance die Produktivität und Effizienz ihrer Mitarbeiter erhöht. Dies bedeutet, dass Berufs- und Privatleben in Einklang miteinander gebracht werden. Doch nicht nur in der Arbeitswelt bestehen Gefahren einer zu hohen Belastung auf Kosten der physischen und psychischen Gesundheit. Leistungsdruck, Stress, Nebenjob – das Klischee des faulen Studenten hat in der Realität keinen Platz. Um das Studium oder das darauf aufbauende Lehrerseminar nicht zu einer Tortur werden zu lassen, ist es besonders wichtig, sich genügend Zeit für die Erholung und Freizeitgestaltung einzuplanen.

Hobbies

Nach dem etablierten Lebensmotto „Work hard, play hard“ ist es von großer Bedeutung, die harte Arbeit im Seminar oder Studium mit Aktivitäten in der Freizeit auszugleichen, die einem Spaß machen. Wer Spaß und Freude empfindet, hilft dem Gehirn durch die Ausschüttung von Glückshormonen dabei, Stress abzuschütteln. Doch Hobbies helfen nicht nur beim Stressabbau, sie steigern das Selbstbewusstsein und die Zufriedenheit. Viele Studenten entspannen die angestrengten Gehirnzellen gerne gemütlich am Computer oder Laptop. Sei es die neuesten Youtube-Trends, Casino Spiele, Facebook oder Instagram – es gibt im Netz unendlich viele Webseiten, die zur Entspannung beitragen und vom Alltagsstress ablenken.

Sport

Wer Sport nicht zu seinen Hobbbies zählt und eher Freude an Kinobesuchen, Einkaufen oder Malen hat, sollte sich dennoch regelmäßig sportlich betätigen. Wer fürchtet, dass dieses Betätigungsfeld aus Leistungssport, Muskelkater und Proteinshakes besteht, täuscht sich. Bereits 150 Minuten moderater Bewegung reicht laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus. Der positive Effekt wird nicht lange auf sich warten lassen: Bewegung hilft gegen Depressionen, kann schweren Krankheiten wie Demenz und Krebs vorbeugen und verhilft zum Stressabbau.

Erholung

Mindestens genauso wichtig wie die Freizeitgestaltung am Tag ist die Erholung bei Nacht. Der Körper braucht nach der geistigen und körperlichen Anstrengungen genügend Schlaf, um sich ausreichend regenerieren zu können. Die optimale Schlafdauer bei einem erwachsenen Menschen liegt bei 6 bis 8 Stunden.